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Tagebuch / Blog

Mittwoch, den 28 Februar 2018
 
 
In meinem Nebenjob als Dozent an einer Medienakademie habe ich sehr viel Gelegenheit, jungen Regisseuren dabei zuzusehen, wie sie ihre ersten Schritte in dem Medium unternehmen.
 
Ich sehe mit einiger Befriedigung, daß es Frauen zunehmend leichter haben, ihre Projekte umzusetzen. Das war vor 10 Jahren noch ganz anders...
Bei all den Diskussionen um Frauen im Filmgeschäft, die sicher noch immer doppelt und dreifach so viel Energie aufbringen müssen um ernst genommen zu werden, fehlt mir ein Name, den ich für besonders wichtig halte: Alice Guy-Blaché.
 
Mademoiselle Guy-Blaché begann ihre Filmkarriere als Sekretärin für Gaumont- und war 1896, ein Jahr nach der ersten offiziellen Aufführung eines Films (der Geburststunde des Kinos) eine der ersten Regisseurinnen, die Filme inszenierte, die nicht nur abgefilmte Realität zeigten, sondern weigenständige Handlungen aufweisen konnten.
 
Eine wirklich bemerkenswert kreative Frau und Filmpionierin.
Leider gibt es von keinem keinen ihrer Filme eine deutsche Veröffentlichung auf DVD...
:-(
Viele Filme der Frühzeit des Kinos sind mittlerweile verloren- aber hier ist einer von ihr auf Youtube:
 
 
 
Mehr zu ihr findet sich hier:
 

 

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