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Tagebuch / Blog

Freitag, den 10 Juli 2020

Ich dachte mir, ich zeige eindfach mal, woran ich so sitze, wenn ich meine Miete veridene:


Normalerweise bekommt diese Arbeiten ja außerhalb der Produktionen niemand zu sehen, aber dieser recht locker gezeichnete Frame für eine (verworfene) Szene hatte soviel Spaß beim Zeichnen gemacht, dass ich ihn hier auch einfach mal teilen möchte. Ich glaube, über die Jahre habe ich Zigtausende solcher möglichen Filmbilder angefertigt.


Thema dieser Einstellung: Mitarbeitern eine unerwartete Freude bereiten... Surprise!


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Mittwoch, den 01 Juli 2020


Hier ist sie nun: Die neue U-Comix-Ausgabe ganz umsonst, animiert und mit Sound!

Mein Chefredakteur Steff, hat keine Mühen gescheut, das interaktivste Heft zu bauen, das ich bislang gesehen habe.

Zwei Geschichten von mir sind übrigens ebenfalls drin!

U-Comix: Home Edition

 


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Donnerstag, den 25 Juni 2020


Auch 2021 wird es wieder den wunderbaren FUCK YEAH! Kalender geben, bei dem in der Regel mehr als 60 Comiczeichner und Illustratoren für die Motive verantwortlich zeichnen. Auch in diesem Jahr darf ich wieder ein Motiv beisteuern: Die Woche 45, mitten im November.

Schlogger, die Organisatorin des Projekts hat mir doch glatt meine Geburtstagswoche gegeben!

Mitte November ist die Zeit, in der das Wetter so lausig ist, daß man am Liebsten in Urlaub fahren möchte. Das denken sich doch auch sicher die Affen in den heißen Quellen auf Hokkaido...

 


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Mittwoch, den 17 Juni 2020


 
 
 
Kleinere Aufträge, die kurzfristig bei mir eintreffen, stellen zwar manchmal zeitlich einige Anforderungen, aber ich mache sie dennoch gerne, da ich meist eine Menge Freiheit habe, neue Stile auszuprobieren.
 
So auch bei diesem Poster für die Stadtbibliothek Oberhausen:
 

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Dienstag, den 16 Juni 2020


Wie die Filmemacher, die ich unterrichten darf, so nehme auch ich immer wieder Aufträge von Industrie-Unternehmen an. In der Regel werden diese Aufträge angemessen vergütet (d.h. sie sind lukrativer als die Arbeit für Verlage).

Selbst, wenn inhaltlich oder humormäßig nicht viel Spielraum bleibt, um auf die Ideen der Agenturen oder Marketingleiter aufzubauen, so mache diese Jobs eigentlich ganz gerne, denn sie zahlen nicht nur die Miete- sie sind oft auch eine ganz brauchbare Fingerübung, wenn es um den Einsatz anderer Stile geht.


Hier ist mal so ein typisches Beispiel:


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Mittwoch, den 10 Juni 2020


Sorry für die Funkstille der vergangenen Tage, aber hier gabe es so viel, das geregelt werden musste, dass ich nicht die Muße hatte, etwas hochzuladen. Nebenbei mache ich gerade den Führerschein und arbeite ja auch noch...

Hier aber nun Episode 3 von MIND THE GAP.

Mind The Gap- Episode 3, 4 Seiten

Nicht jede Lebenslücke ist offensichtlich. Also wollte ich auch nicht bei jeder MIND THE GAP EPISODE, die Lücke gleich klar erkennbar machen.
Mittlerweile habe ich 7 Geschichten zusammen- und der eigentliche Launch der Serie wird passieren, wenn ich 10 Stories fertig habe.

Das Design meiner Hauptfigur ist nun auch festgezurrt, und so langsam habe ich das Gefühl, damit in die richtige Richtung zu steuern...

Woher kommen also die Bilder?

Als jemand, der noch immer sehr viel für Werbung und Film zeichnet und malt, ist die Antwort in diesen speziellen Kategorien oft recht einfach, (Monkey see- monkey do) und es bleibt nicht viel Platz für persönliche Kreativität oder originelle Ideen.


Bei denArbeiten, die ich für mich ganz alleine erstelle, sehe die Antwort nicht ganz so klar vor mir. Ich habe gelegentlich die Möglichkeit, mit hochtalentierten Künstlern zusammenarbeiten zu dürfen. Auch wenn bei Ihnen die Frage nicht mehr ganz so relevant erscheint (Erfolg gibt schließlich recht), so sind die Mechanismen hinter dem jeweiligen Werk, für mich immer nur schemenhaft erahnbar, und ich vermute, sie sind durch privat verfolgte Interessenensgebiete und Erfahrungen geformt.


Das sieht man dem Ergebnis (Fotostrecke, Industriefilm, etc) zwar in den seltensten Fällen an, und ich finde die Trennung zwischen kommerzieller- und "richtiger" Kunst ohnehin ziemlich unnötig. Dennoch freue ich mich jedes Mal, wenn auch bei Auftragsarbeiten ein wenig von den besonderen Sensibilitäten des Künstlers ins Endergebnis durchschlägt...


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Donnerstag, den 28 Mai 2020


Mein hochgeschätzter Kollege Jörg Stauvermann hat eine wunderbare Cartoon-Ausstellung zum Thema Meeresverschmutzung auf Föhr organisiert:

https://www.joerg-stauvermann.de/moewen-muell-und-meerjung…/

Ich dachte mir, ich schicke auch mal etwas ein- und hier ist mein Motiv...

 

Warum gibt es soviel Müll im Meer?
Weil´s billiger ist.


Ich vermute auch, dass sich die Herren (und machen wir uns nichts vor: Es sind IMMER Männer, die auf solche Ideen kommen!) für ihre Cleverness auch noch auf die Schulter klopfen!


Und ich kann den Typ Mann, der sowas geil findet, auch sehr klar vormir sehen.


Mit dieser Wut im Bauch zeichnet es sich wirklich einfach!


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Samstag, den 23 Mai 2020


 

Ich denke von mir als jemand, der bislang eine Menge Glück im Leben gehabt hat.
Die Zeit, die ich mit Hans-Jörg Gosejacob, meinem Schwiegervater, verbringen durfte, gehört zu genau diesen glücklichen Umständen.


Die gemeinsamen Stunden in seiner Werkstatt, Ausflüge ans Meer und lange gemeinsame Abende mit der Familie am Esstisch in der Küche; all das wird mir ab jetzt ganz fürchterlich fehlen. Seit gestern morgen nun bastelt er an der Werkbank jenseits der Wolken weiter an seinen Projekten und liebevoll erstellten Modellen, und ich fühle mich des Privilegs beraubt, bei unseren Besuchen im Haus meiner Schwiegereltern in Ostfriesland, eines seiner neu konstruierten Wunderwerke bestaunen zu dürfen.


Ich habe Glück gehabt, ihn die letzten Jahre seines Lebens als meinen Freund erleben zu dürfen. Ich hätte gerne noch etwas mehr davon gehabt.


Au revoir, mon ami…


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Montag, den 18 Mai 2020


Wo kommen eigentlich die Bilder her?

Ich sitze gerade an einer Episode meiner Stripserie MIND THE GAP und darin geht es um genau diese Frage.

In den letzten Wochen wache ich morgens gelegentlich mit der Erinnerung an eine Wasserlandschaft im Abendlicht auf, bei dem ich mit meinem Boot an einem Gebäude anlande, das mich sehr an diese brutalistischen (vom französischen "Béton Brut") Bauten der 60er Jahre erinnert. Woher kommt das? Ein Foto, das ich gesehen habe? Aus einem Film sicherlich nicht...

Das Schöne am Beruf eines Concept Artists ist, dass man diesen flüchtigen Bilder aus Träumen, bekommt man sie zu greifen, recht fix eine Form verleihen kann, um sich dann darüber zu wundern, warum man ausgerechnet dieses Bild im Traum sah...?
Hier also mein Versuch, das Flüchtige einzufangen:


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Sonntag, den 17 Mai 2020


Einer meiner Studenten beklagte sich gestern darüber, dass er, wenn er mehere Projekte gleichzeitig fertigstellen möchte, sie immer wieder wegräumen und wieder aufbauen muss, denn sein Arbeitstisch ist nicht sehr groß. Ich fragte ihn daraufhin, wie er sich fühlen würde, wenn er sich einfach mehrere Arbeitsplätze in seinem Zimmer einrichtet?


Wenn es der Raum erlaubt, so ist das sicher die beste Möglichkeit. In meinem eigenen Labor befinden sich 2 analog Arbeitsplätze (sprich Zeichentische) und ein digitaler Arbeitsbereich.
Und auch wenn es mir manchmal immer noch etwas wenig vorkommt, so habe ich doch die Möglichkeit, zwischen ihnen hin und her zu gleiten.


Die Raummitte ist auch frei gehalten, so dass ich mich frei bewegen kann, und wenn ich einfach mal etwas lesen oder in Ruhe nachschauen möchte, habe ich ein Sofa, dass groß genug ist, auch mal enorm große Bücher darauf ausbreiten zu können.


Eigentlich fehlt mir nur noch ein Steh-Arbeitsplatz...

 


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