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Tagebuch / Blog

Donnerstag, den 28 Mai 2020

Mein hochgeschätzter Kollege Jörg Stauvermann hat eine wunderbare Cartoon-Ausstellung zum Thema Meeresverschmutzung auf Föhr organisiert:

https://www.joerg-stauvermann.de/moewen-muell-und-meerjung…/

Ich dachte mir, ich schicke auch mal etwas ein- und hier ist mein Motiv...

 

Warum gibt es soviel Müll im Meer?
Weil´s billiger ist.


Ich vermute auch, dass sich die Herren (und machen wir uns nichts vor: Es sind IMMER Männer, die auf solche Ideen kommen!) für ihre Cleverness auch noch auf die Schulter klopfen!


Und ich kann den Typ Mann, der sowas geil findet, auch sehr klar vormir sehen.


Mit dieser Wut im Bauch zeichnet es sich wirklich einfach!


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Samstag, den 23 Mai 2020


 

Ich denke von mir als jemand, der bislang eine Menge Glück im Leben gehabt hat.
Die Zeit, die ich mit Hans-Jörg Gosejacob, meinem Schwiegervater, verbringen durfte, gehört zu genau diesen glücklichen Umständen.


Die gemeinsamen Stunden in seiner Werkstatt, Ausflüge ans Meer und lange gemeinsame Abende mit der Familie am Esstisch in der Küche; all das wird mir ab jetzt ganz fürchterlich fehlen. Seit gestern morgen nun bastelt er an der Werkbank jenseits der Wolken weiter an seinen Projekten und liebevoll erstellten Modellen, und ich fühle mich des Privilegs beraubt, bei unseren Besuchen im Haus meiner Schwiegereltern in Ostfriesland, eines seiner neu konstruierten Wunderwerke bestaunen zu dürfen.


Ich habe Glück gehabt, ihn die letzten Jahre seines Lebens als meinen Freund erleben zu dürfen. Ich hätte gerne noch etwas mehr davon gehabt.


Au revoir, mon ami…


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Montag, den 18 Mai 2020


Wo kommen eigentlich die Bilder her?

Ich sitze gerade an einer Episode meiner Stripserie MIND THE GAP und darin geht es um genau diese Frage.

In den letzten Wochen wache ich morgens gelegentlich mit der Erinnerung an eine Wasserlandschaft im Abendlicht auf, bei dem ich mit meinem Boot an einem Gebäude anlande, das mich sehr an diese brutalistischen (vom französischen "Béton Brut") Bauten der 60er Jahre erinnert. Woher kommt das? Ein Foto, das ich gesehen habe? Aus einem Film sicherlich nicht...

Das Schöne am Beruf eines Concept Artists ist, dass man diesen flüchtigen Bilder aus Träumen, bekommt man sie zu greifen, recht fix eine Form verleihen kann, um sich dann darüber zu wundern, warum man ausgerechnet dieses Bild im Traum sah...?
Hier also mein Versuch, das Flüchtige einzufangen:


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Sonntag, den 17 Mai 2020


Einer meiner Studenten beklagte sich gestern darüber, dass er, wenn er mehere Projekte gleichzeitig fertigstellen möchte, sie immer wieder wegräumen und wieder aufbauen muss, denn sein Arbeitstisch ist nicht sehr groß. Ich fragte ihn daraufhin, wie er sich fühlen würde, wenn er sich einfach mehrere Arbeitsplätze in seinem Zimmer einrichtet?


Wenn es der Raum erlaubt, so ist das sicher die beste Möglichkeit. In meinem eigenen Labor befinden sich 2 analog Arbeitsplätze (sprich Zeichentische) und ein digitaler Arbeitsbereich.
Und auch wenn es mir manchmal immer noch etwas wenig vorkommt, so habe ich doch die Möglichkeit, zwischen ihnen hin und her zu gleiten.


Die Raummitte ist auch frei gehalten, so dass ich mich frei bewegen kann, und wenn ich einfach mal etwas lesen oder in Ruhe nachschauen möchte, habe ich ein Sofa, dass groß genug ist, auch mal enorm große Bücher darauf ausbreiten zu können.


Eigentlich fehlt mir nur noch ein Steh-Arbeitsplatz...

 


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Donnerstag, den 14 Mai 2020


 

Gestern gab es einen ersten Einblick in die UREAL Game Engine 5 und auch wenn ich die Arbeit an Games nicht mehr so forciere wie vor einigen Jahren noch (ich war ja mal Artdirector für Games), so hat der Einblick mir doch Lust gemacht, mal wieder nach Jobs in diesem Bereich Ausschau zu halten.

In diesen Wochen aber bin ich froh darüber, allein und überschaubar an Auftrags-Comics und  Illustrationen zu arbeiten und dazwischen Zeit für meine eigenen Projekte zu finden. Games sind in der Regel sehr kollaborative Projekte- und die Kommunikation mit anderen ist dabei ein großer Fokusbereich. Mir fehlen zwar die Kollegen und das Miteinander bei der Arbeit in einem Game-Studio, aber es hat auch etwas für sich, Comics mit eigenen Figuren für Kunden machen zu dürfen...


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Freitag, den 08 Mai 2020


Neben der Arbeit an Comics für Industrie-und Werbekunden sitze ich auch immer wieder an Illustrationen für Artikel in Magazinen.

Und weil die Arbeit daran oft Spaß macht, frage ich mich, ob ich mich nicht mal an einem Buch mit Illustrationen wagen möchte? Irgendein Public-Domain Klassiker, der bislang noch nicht so oft in hübschen Schmuckausgaben erschienen ist vielleicht?

Wenn also jemand Vorschläge hat- ich bin ein dankbarer Abnehmer...


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Montag, den 04 Mai 2020


Meine Kollegin Marie Sann und ich teilen etwas ganz Besonderes: Wir haben am selben Tag Geburtstag. Hinzu kommt, dass wir beide als Illustratoren arbeiten.

Marie hat sich in den letzten Jahrenn eine eigene Nische in diesem kleinen Feld geschaffen, denn sie hat sich auf erotische Werke spezialisiert und dabei 2 sehr distinktiv voneinander unterscheidbare Stile eingesetzt. Im aktuellen Stil hat sie seit heute einen Comic online stehen, den ich hier sehr gerne weiter verlinken möchte:

kinkykarrot.com Comic No 1


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Samstag, den 25 April 2020


 

 

Mein bescheidener Betrtag zu Ausstellung

Möwen. Müll. Und Meerjungfrauen.

von Jörg Stauvermann:

https://www.joerg-stauvermann.de/moewen-muell-und-meerjungfrauen/

 

 


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Samstag, den 18 April 2020


 

Der diesjährige Erlanger Comicsalon ist leider abgesagt worden- aber ich hoffe noch immer, dass wir das Comic-Seminar stattfinden löassen können.

https://www.comic-salon.de/de

Nach gut 4 Wochen Lockdown merke auch ich langsam, dass die Situation beginnt, meinen Output zu beeinflussen. Ich habe zwar noch immer gut zu tun, benötige aber mittlerweile doch etwas mehr Zeit dafür als gewöhnlich. Eine Lethargie ist es nicht- eher ein anderer Rythmus, da in diesen Wochen auch meine Frau zu mir gezogen ist, damit wir nicht alleine in unseren Wohnungen sitzen müssen, während draussen alles still steht.

Merkwürdige Zeiten...

Viel davon hier zu berichten gibt es auch nicht, da ich die Zeit, die ich nicht an Frendprojekten sitze in 2 eigene Comics stecke. MIND THE GAP 3Episode 3 un4 entstehen gerade und ich habe das Gefühl, dass ich den individuellen Ton, den ich suche, langsam gefunden habe.

 Ein spannendes Projekt für mich- und ich hoffe, ich treffe auch die Sensibilitäten anderer damit.

 


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Dienstag, den 07 April 2020


Ich habe zwar immer noch gut mit Aufträgen zu tun, merke aber auch, dass nun, nach einigen Wochen des Lockdowns, dass alles langsamer zu werden scheint.

Also nutze ich die Zeit und sitze an MIND THE GAP, Episode 3 und 4 und sitze dabei gelegentlich auf dem Balkon in der Sonne.

Noch sind alle in der Familie gesund- und ich hoffe das bleibt auch so...

 


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