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Tagebuch / Blog

Freitag, den 15 Januar 2021

 

 

Indy

Preise für Original-Illustrationen überraschen mich häufig:

Vieles, von dem ich denke, dass es unerschwinglich ist, bekommt man auch mit normalem Einkommen, andere Werke hingegen, gehen quer durchs Dach.

Drew Struzan ist einer der Illustratoren, die in den 80er und 90er Jahren wahnsinnig viele, sehr ikonische Film-Postermotive geschaffen hat, und bei den Preisen für seine Originale kann man sehr gut erkennen, welche Motive am Ende publiziert wurden wurden- und welche Teil des Entwicklungsprozesses waren:

 

https://galacticgallery.com/drew-struzan-original-color-art


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Samstag, den 09 Januar 2021


 

Nach Jahren völligen Ignorierens, machen sich im Zuge der Renovierungsarbeiten unserer neuen Bleibe, Muskeln in meinem Körper bemerktbar, deren Existenz ich vor einigen Wochen noch ungläubig abgestritten hätte.
Oh, süßer, süßer Schmerz.
 
;-)
 
Wir kommen langsam voran, auch, wenn im Augenblick kaum Zeit für eigene Zeichnungen oder Geschichten bleibt, so ist der Prozess, ein altes Haus wieder zu beleben (besonders nach fast 15 Jahren Leerstand), sehr befriedigend und fühlt sich nicht weniger kreativ an.
Schließlich muss man die ganze Zeit über strategisch Denken und Planen, lernt jeden Tag neue Dinge hinzu (wie zum Beispiel stellt man Türbänder ein oder richtet Türen?- Jetzt weiß ich es!) und es erleichtert ungemein, wenn man erfährt, dass die morschen Bretter in einigen Zimmerböden nur kleine Bagatellschäden sind- und nicht zum Ruin führen sollten.
Was für ein Abenteuer!

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Samstag, den 02 Januar 2021


 

Ich finde nichts inspirierender als Menschen zuzusehen, die hochgradig kreativ sind. Hayao Miyazaki ist ein Regisseur, dessen Filme ganze Generationen in ihrem Wertebild beeinflusst haben, und ihm über 3 Stunden lang bei der Arbeit zuzusehen, ist schon sehr beeindruckend!

Eine vierteilige Doku-Serie (leider nur auch Englisch- sorry), die noch in der Mediathek des NHK zu sehen ist:

10 Jahre mit Hayao MIyazaki


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Mittwoch, den 30 Dezember 2020


Mehrmonatige Renovierungsarbeiten mit Umzug in Raten lässt bei mir gerade das Gefühl zurück, dass Engländer sehr treffend als "inbetweenplaces" beschreiben.
Am ersten Weihnachtstag gab es vom Christkind gleich einen Rohbruch in der neuen Bleibe, der einen Teil der darunter liegenden Küchendecke mit sich gerissen hat- aber das sind im Rückblick sicher nur kleine Huppel auf unserem Weg zum Traumhaus.
Sehr passend dazu gab es ein wunderbares Küchentuch meiner Liebsten für mich. Ich finde den Druck darauf so großartig!!!
 
Und irgendwie irritierend passend in diesem Jahr...
 
 
Die darauf folgenden Tage habe ich mit Reparaturen und Fußboden Verlegen verbracht, und meine Knie sind im Moment wund wie nach einer dreitägigen, römischen Orgie. Oh, süßer, süßer Schmerz...
 
Aber: Es macht tatsächlich Spaß nach Jahren mal wieder zu Handwerkern, denn ich habe in meinen Jugendjahren mit Schraubenschlüsseln, Pinseln und Sägen zu hantieren gelernt, und es fühlt sich gut an, all diese erworbenen Fähigkeiten endlich mal in der Gänze zum Einsatz bringen zu können.
Das nächste Jahr kann eigentlich nur besser werden, oder?
 
Euch einen guten Rutsch gewünscht!

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Donnerstag, den 24 Dezember 2020


Ein denkenswertes Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich packe gerade eine weitere Kiste für den Umzug.
 
Immer wieder habe ich alte Blätter in der Hand, bei denen ich nicht sicher bin, ob sie mit umziehen sollen?
 
 
Zum Glück ist Platz genug in der neuen Bleibe um die Entscheidung nicht heute fällen zu müssen. Das Projekt Renovierung und Umzug wird sich sicherlich über die nächsten 100 Tage erstrecken.
Was für ein Abenteuer!
Ich komme mir in diesen Tagen vor wie Calvin am Ende des Calvin & Hobbes Comic-Strips:
 
Gehen wir also auf Entdeckungsreise!
In unserem Fall ins wilde Ostfriesland.
 
Ich wünsche Euch schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich entspannteres 2021.

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Donnerstag, den 17 Dezember 2020


 

Nur wenige Updates in der letzten Zeit. Das heist natürlich nicht, dass ich auf der faulen Haut liege oder krank bin, vielmehr liegt es daran, dass meine Liebste und ich dabei sind, das Bundesland zu wechseln und bald zu Ostfriesen werden.

Damit verbunden ist die Renovierung der neuen Bleibe, viel organisatorischer Kram, und der frisch geprägte Führerschein hätte zu keinem besseren Zeitpunkt fertig werden können.

Wir erfüllen uns, im denkwürdigsten Jahr meines Lebens mit all seinen Herausforderungen, einen Lebenstraum: Ein echtes Zuhause in Meeresnähe, das groß genug für uns ist, und in dem man Besuche von Freunden und Familien freudig entgegen sieht.

Ich hätte nie gedacht, dass dieser Traum realistisch erfüllbar gewesen wäre- aber nun sitze ich mittendrin, schwimme wie der Teufel gegen den Strom an- und mache dennoch Meter nach vorne.

Wirklich ein denkwürdiges Jahr...

 


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Freitag, den 04 Dezember 2020


Ich scanne gerade die Ausgaben der letzten beiden Jahre der SOUPIRS Zeitung, die jeden Tag im Comic Seminar in Erlangen produziert wird, wenn das Seminar läuft.
Auf einer der letzten Seiten fand ich diese kleine Geschichte von mir zum Seminarthema KOMPLEXE, die sich schon wieder völlig vergessen hatte....
 

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Sonntag, den 22 November 2020


Wann immer ich eine neue Projektanfrage reinbekomme, galloppiert meine Fantasie schon, bevor ich auch nur eine Kalkulation für meinen Kunden erstellt habe.

Meist sind die Werke, die dann entstehen, nur Proof-of-Concept-Zeichnungen, um mir selbst klar zu machen, ob ich die Anfrage überhaupt stilistisch einkreisen kann? Die Illus, die dann entstehen werden meist schon im ersten Besprechungstermin verworfen, erweisen sich aber immer als enorm nützlich, denn über konkrete Bilder diskutiert sich bekanntlich einfacher als über vage Vorstellungen, zu denen jeder seine eigenen Bilder im Kopf entwickelt. So auch bei dem Beispiel, das man oben sehen kann.

Die Figuren und der Stil, mit dem wir nun arbeiten unterscheidet sich schon gewaltig- hat aber den Stil-Findungsprozess recht gut abgekürzt.

 


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Montag, den 09 November 2020


Leider musste das Internationale Comic-Seminar in Erlangen letzte Woche abgesagt werden.
Manno!
Ich darf das Seminar seit dem letzten Jahr organisieren und hatte dementsprechend einen mittelschweren Blues. Aber fand die Aktion des Erlanger Kulturamts großartig, in diesem Jahr der Herausforderungen, Deutsche Comicschaffende auf der Seite des Comic Salons zu featuren, die aus dem Homeoffice heraus über Ihre Erlebnisse mit der Corona-Pandemie berichten.

Die Wahl fiel heute auf mich. Also habe ich zwei Seiten zu meinen eigenen Lockdown Gedanken angefertigt:

zeichnen-aus-dem-homeoffice


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Samstag, den 31 Oktober 2020


Sean Connery
 
Ich lese gerade, dass Sean Connery gestorben ist.
 
In den letzten 10 Jahres seines Ruhestands habe ich ihn schmerzlich auf der Leinwand vermisst. Es gab halt niemanden, der mit ihm vergleichbar gewesen wäre.
Die Meisten von uns denken vermutlich an Ihn in der Rolle des James Bond. Ich selbst denke als erstes jedes Mal an C.P.Cavafys Gedicht ITHACA, das er so meisterlich mit seiner Stimme in Szene gesetzt hat.
 
Ein Gedicht, das ein ganzes Leben beschreibt.
Was könnte in diesem Zusammenhang passender sein?
 

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